Eine geschwungene Wand, auf der der Text Make It Make Sense in einer Reihe ineinandergreifender kreisförmiger Umrisse zu sehen ist, darunter eine Reihe von Computermonitoren.

vier Inside /​/​ German Design Graduates 2026

Design, das Sinn macht.

Drei Tage voller Inspi­ration, kreativer Perspek­tiven und spannender Begeg­nungen. Mitte Oktober ging es für unsere Art Direk­torin Jette nach München zu den German Design Graduates 2026. Dort trafen junge Design­ta­lente aus ganz Deutschland aufein­ander, um sich auszu­tau­schen, vonein­ander zu lernen und gemeinsam über die Zukunft der Gestaltung nachzu­denken. Ein beson­deres Highlight: die große Ausstel­lungs­er­öffnung in der Pinakothek der Moderne, bei der auch Jettes Bache­lor­arbeit zu sehen ist.

 

Vom 14. bis 16. Oktober stand München ganz im Zeichen des Designs. Unter dem Motto „Make It Make Sense“ boten die German Design Graduates ein vielsei­tiges Programm mit Workshops, Talks und jeder Menge Raum für kreativen Austausch.

In den Workshops ging es um unter­schied­liche Ansätze und Heraus­for­de­rungen der Gestaltung. Von Branding und Design Research bis hin zu Circular Design eröff­neten sich spannende Einblicke in andere Arbeits­weisen und Diszi­plinen.

Besonders beim Thema Design Research wurde deutlich, dass Design weit über die ästhe­tische Gestaltung hinausgeht und auch als Werkzeug für Forschung, Innovation und gesell­schaft­lichen Wandel dient. Im Mittel­punkt stand die Frage, wie Design neues Wissen schaffen kann und welche beruf­lichen Perspek­tiven sich daraus ergeben. Dabei wurde auch disku­tiert, inwiefern Jobtitel die tatsäch­lichen Aufgaben und Kompe­tenzen von Designe­rinnen und Designern wider­spiegeln und warum teilweise externe Expertise eingeholt wird, obwohl entspre­chendes Fachwissen bereits im eigenen Unter­nehmen vorhanden ist.
Besonders berei­chernd war der Austausch zwischen den verschie­denen Design­be­reichen. Kommu­ni­ka­ti­ons­design traf auf Produkt­design und eröffnete neue Perspek­tiven auf unter­schied­liche Denkweisen, Arbeits­weisen und Heraus­for­de­rungen.

Auch der PAGE Talk am 15. Oktober lieferte wertvolle Denkan­stöße. Moderiert von PAGE-Chefre­dakteur Stefan Lara Torres drehte sich die Diskussion um die Frage, wie sich Design durch neue Techno­logien, Medien und Berufs­bilder verändert und welche Verant­wortung Gestal­te­rinnen und Gestalter heute tragen. Dabei ging es auch darum, wie Design über seine eigent­liche Funktion hinaus gesell­schaft­liche Botschaften vermitteln kann. So können sichtbar integrierte Solar­zellen an Straßen­la­ternen nicht nur der Energie­ge­winnung dienen, sondern zugleich ein Statement für Nachhal­tigkeit setzen und diese im öffent­lichen Raum sichtbar machen.
Macht Sinn, sagen wir.

71 Arbeiten. 28 Hochschulen. 800 Besucher*innen.

Der Höhepunkt der drei Tage folgte am Abend des 15. Oktober: die feier­liche Eröffnung der Ausstellung „Make It Make Sense“ in der Pinakothek der Moderne. Mit rund 800 Gäst*innen aus Design, Hochschulen, Wirtschaft, Medien und Kultur verzeich­neten die German Design Graduates dabei einen neuen Besucher­rekord.

Insgesamt 71 ausge­wählte Abschluss­ar­beiten aus 28 deutschen Hochschulen fanden dort ihren Platz. Von Produkt- und Indus­trie­design über Kommu­ni­ka­tions- und Digital­design bis hin zu Textil- und Modedesign zeigte die Ausstellung, wie vielseitig die nächste Design­ge­ne­ration denkt und gestaltet.

Im Mittel­punkt standen dabei nicht nur ästhe­tische Fragen, sondern vor allem gesell­schaft­liche und techno­lo­gische Heraus­for­de­rungen. Von künst­licher Intel­ligenz über nachhaltige Materialien bis hin zu gesell­schaft­licher Teilhabe Die ausge­stellten Arbeiten zeigten eindrucksvoll, wie vielseitig Design Antworten auf aktuelle Fragen liefern kann.

Mit dabei war auch „/​DA UNTEN“, die Bache­lor­arbeit unserer Art Direk­torin Jette. Ein beson­derer Moment, über den wir uns riesig freuen!

Ein starkes Zeichen für junge Gestaltung.

Für Jette waren die drei Tage in München eine besondere Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, über den eigenen gestal­te­ri­schen Tellerrand hinaus­zu­schauen und ihre Arbeit im Kontext zahlreicher weiterer Design­pro­jekte zu erleben. Die neuen Perspek­tiven und kreativen Denkan­stöße nimmt sie direkt mit in unseren Agentur­alltag. Wertvolle Impulse, um Gewohntes zu hinter­fragen und frische Ideen für unsere Kunden­pro­jekte zu entwi­ckeln.

Die Ausstellung „Make It Make Sense“ ist noch bis zum 29. November 2026 in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen.

Autor: Jette Bödige – Art Director
Michael Nipp – Konzept/​Text
Fotografie: Lena Everding & Nikolai Marci­nowski – German Design Council
Nach oben scrollen